Das Thema Dämmen ist auch bei Chiemgauer Holzhäusern ein wichtiger Punkt. Chiemgauer Holzhäuser werden ausschließlich mit nachwachsenden, natürlichen Materialien gebaut. Bauphysikalische und baubiologische Argumente wie die Schadstofffreiheit, der ausgezeichnete sommerliche Hitzeschutz, die Langlebigkeit und der im Segment der Naturdämmstoffe sehr gute Lambdawert überzeugen Planer und Bauherren.

Am 1. Oktober 2016  ist die letzte Stufe der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) in Kraft getreten und nun sind auch Polystyrol-Dämmstoffe betroffen , die das Flammschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan) enthalten und deren HBCD-Gehalt mindestens dem HBCDGrenzwert von 1.000 mg/kg entspricht. Polystyrol-Dämmstoffe (Styropor) sind damit als gefährliche Abfälle eingestuft worden. Diese müssen nun bei Sanierungs- und Abbrucharbeiten auf Baustellen getrennt gesammelt, dokumentiert und von Entsorgungsfirmen zur thermischen Verwertung gesondert abtransportiert werden. Die Entsorgungskosten  liegen nach ersten Erkenntnissen bei circa 15O €uro pro m³. Die Beispiel zeigt, dass man bereits beim Bau eines Hauses auf eventuelle noch unbekannte Belastungen und Risiken achten muss.

Chiemgauer Holzhäuser werden bereits seit Jahrzehnten mit natürlichen Dämmstoffen ohne Zusätze von Leim-und Bindemittelmitteln hergestellt.

Durch die ausschließliche Verwendung natürlicher Baustoffe in den  Wandaufbauten werden Bauchemieeintragungen durch Leim und Holzschutzmittel in die Wohnräume vermieden und somit ein gesundes Bauen und Wohnen gesichert. Ausgasungen von Leimen, Klebern sowie Chemischen Lösungs- und Holzschutzmitteln sind in den Wandsystem nicht  vorhanden!

Weitere Informationen zum Aufbau der Chiemgauer Naturwand